Dittmar Frohmann

Dittmar Frohmann, geboren in Berlin, aufgewachsen in München, landete nach einem Marketingstudium an der Bournemouth University als Manager eines französischen Logistikunternehmens am Flughafen London Heathrow. Gut, aber irgendwie sub-glamourös.

Zumal eigentlich die Musik immer schon ein wichtiger Teil seines Lebens war. Daher: Als er erfuhr, dass beim deutschen Heavy Metal Label „Noise“ der Marketingjob frei wurde, nutzte er die Chance zum Abflug. Angesiedelt im gerade wiedervereinigten Berlin, betreute die Plattenfirma die Höhe- und Tiefpunkte der damaligen deutschen Metalszene, wie Helloween, Running Wild oder Kreator.

Auf einer Musikkonferenz in Cannes traf er später den Besitzer von „Strictly Rhythm“ aus New York – des damals angesagtesten Dance Labels. Kurz darauf begann Dittmar Frohmann für das Label zu arbeiten, auch hierzulande gelang Housemusik in der Folge der Durchbruch. Daneben gründete er eine Booking Agentur und – nach dem Ende von „Strictly Rhythm“ – sein eigenes Label: „blaou“. Trotz einiger Hits begann das Nachtleben für ihn seine Faszination zu verlieren.

Auf der Suche nach neuen Herausforderungen betrieb er zunächst eine Kunstgalerie sowie ein Unternehmen, das Klingeltöne und Hintergrundbilder für Mobiltelefone produzierte. Später erwarb er in England einen Business B.A. und traf ein paar Franzosen, für die er die Webseite ihres Startups übersetzte. Dieses Unternehmen verkaufte billige Bilder und hieß Fotolia. Dittmar Frohmann wurde ihr Manager für den deutschsprachigen Markt, das Unternehmen hierzulande ein beachtlicher Erfolg. Aber wie schon in der Musik wollte er immer für die Besten der Branche arbeiten. Seit 2008 ist er deshalb Senior Director Europe für iStockphoto. In Berlin entstand ein neues Büro, von wo aus Dittmar Frohmann die regionalen Geschäftsverbindungen und Umsätze ausbaut sowie das Marketing und die weitere Lokalisierung der Seite koordiniert – unterstützt von einem enthusiastischen Team.

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