Guck mal, wer da spricht

Wieviel Pluralismus kann die deutsche Blogosphäre?

Blogger_innen und Internetaktivistinn_en halten sich gemeinhin für besonders aufgeschlossen, progressiv und weltoffen. Wir nutzen die neuste Technik, wir schaffen eine Gegenöffentlichkeit, wir bewegen uns in internationalen Räumen. Jede_r kann ein Blog starten, deswegen sind auch alle willkommen, Hauptsache, sie sind keine Nazis.

Doch wer sich kritisch durch die deutsche Blogosphäre liest, stellt fest: Sie wirkt auf den ersten Blick ziemlich weiß, heterosexuell und homogen. Wer es ein bisschen weniger normaldeutsch, ein bisschen pluralistischer, queerer, antirassistisch oder feministisch will, muss lange suchen. Spiegelt der vermeintlich freie Online-Bereich nur die (Macht-)Verhältnisse der deutschen Mainstream-Medien wieder? Ist das Internet wirklich ein Tool für eine bessere, vielfältigere Welt oder bloggen wir am Ende doch nur aneinander vorbei?

Beteiligte Sprecher

zurück zur Session-Übersicht