Grenzmanagement in der digitalen Welt

Im Alltag sind wir von Digitalen Medien umgeben, unser Leben ist mit ihnen geradezu verwoben. Gesellschaftlich bedeutet diese Digitalisierung des Alltags vielfältige Entgrenzungs-, Ökonomisierungs-, Subjektivierungs- und Prekarisierungsprozesse. Wir sind gefordert, neue Tätigkeiten und Kompetenzen zu erlernen, Grenzen zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre und zwischen Arbeit und Nicht-Arbeit müssen aktiv und individuell verhandelt werden, die Aneignung immer neuer Technologien und Tools wird zur alltäglichen und permanenten Anorderung. Unsere Selbst- und Weltbilder sind damit herausfordert. In unserem Vortrag werden wir Ergebnisse des Forschungsprojekts „Subjektkonstruktionen und digitale Kultur“ skizzieren und darüber subjektive Perspektiven auf den technischen und gesellschaftlichen Wandels vorstellen. Den Ergebnissen liegen Interviews mit jungen Menschen zu Grunde, deren zentraler Arbeitsgegenstand das Internet ist (JournalistInnen, ProgrammiererInnen, WebdesignerInnen u.a.).

Beteiligte Sprecher

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