Design Thinking

Design ist zu wichtig, um es den Designern zu überlassen

“Man kann ein Problem nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen, die zu seiner Entstehung beigetragen haben.”

(Albert Einstein)

Die Herausforderungen unserer Zeit sind der singulären Lösung entwachsen, unsere Systemkenntnis und das Verständnis der Vernetzungen müssen sich in unseren Antworten manifestieren.

Da man das meiste nicht am Schreibtisch lernt, sind die unmittelbare Auseinandersetzung mit den verschiedenen Wirklichkeiten und die Fähigkeit zur Empathie Grundbedingungen, um menschlich zu gestalten und neue Wege zu gehen.

Design Thinking ist eine humanistische Methode – und Haltung – zur Lösung komplexer Probleme und Entwicklung innovativer Ideen. Dabei werden Arbeitsweisen und -mittel von Designern in einem nicht-linearen Prozess (Verstehen, Beobachten, Ideenfindung, Prototyping, Verfeinern und Lernen) von einem multidisziplinären Team iterativ angewandt.

Der Vortrag von Philipp Schäfer gibt Einblick in die Entstehung und Anwendung der Methode – und wie diese auch auf Fragestellungen in der digitalen Welt angewandt wird. Anhand von OpenIDEO wird gezeigt, wie diese neuen technischen Möglichkeiten innovative und kollaborative Formen der Problemlösung schaffen können – wenn wiederum der “menschliche Faktor” als Grundlage der Prozess- und Interaktionsgestaltung dient.

Beteiligte Sprecher

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