Das Internet als Instrument für gesellschaftlichen Aufstieg

sozial benachteiligter Jugendlicher und die Förderung aktiver gesellschaftlicher Teilhabe – Probleme, Strategien, Lösungen

In Deutschland existiert eine digitale Spaltung. Entgegen der anfänglichen reflexartigen Vermutung, es handele sich dabei ausschließlich um eine Spaltung entlang einer Grenze von jung und alt, deuten aktuelle Umfragen und Forschungen auf die digitale als eine soziale Spaltung hin. Die Internetnutzung in niedrigen sozialen Milieus steigt zwar zunehmend an, lag aber 2010 dennoch nur bei 51,5% (Haushaltseinkommen < 1000€; NOnliner-Atlas 2010). Die These von der digitalen als einer sozialen Spaltung ist auch Gegenstand aktueller Forschung. So haben Kathrin Englert u.a. auf dem vergangenen 27c3 ihr aktuelles Forschungsprojekt zu „Das Internet und die geschaffene soziale Ungleichheit im Alltag von Erwerbslosen“ vorgestellt.

Das Diskussionspanel soll die Fragestellung besonders auf die Altersgruppe von Jugendlichen und die Frage gesellschaftlicher Teilhabe erweitern. Dabei soll es vor allem darum gehen einen Begriff der gesellschaftlichen Teilhabe mittels des Internet in der Altersgruppe der Jugendlichen zu entwickeln und Strategien aufzuzeigen, die dazu beitragen können, sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche diese Teilhabe zu ermöglichen.

Beteiligte Sprecher

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