Basisdemokratie übers Internet

Ist Liquid Democracy gescheitert?

Auf dem 26C3 wurde die Idee von Liquid Democracy erstmals einem größeren Publikum vorgestellt. Ende 2009 führte der Landesverband Berlin, Mitte 2010 auch die Bundesebene der Piratenpartei eine Software namens “Liquid Feedback” ein. Parteimitglieder können mit der Internet-Plattform selber Politik machen und qualifizierte Meinungsbilder abstimmen. Doch die Piraten stolpern bei der Einführung über Datenschutzbedenken und Startschwierigkeiten. Sascha Lobo erklärte vor kurzem die Software zu einem “Symbol der derzeitigen Unfähigkeit des Internets für konstruktive Dialoge”. Und Fefe behauptet gar, die Piraten hätten die “letzte Hoffnung für eine transparente Politik zerstört”. Doch wie sieht es wirklich so schlimm aus? In meinem Vortrag stelle ich die Zwischenergebnisse meiner inzwischen dreimonatigen Untersuchung vor. Mitte 2011 erscheint meine Magisterarbeit (Politikwissenschaften) zu dem Thema.

Beteiligte Sprecher

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