Aktivismus im öffentlichen Raum

Aktivismus und Social Media

Ich möchte verschiedene Ideen und Aktionen der Nachhaltigkeitsguerilla vorstellen, wie u. a.

    a) den fliegenden Kaffee: Es werden 2 Kaffee bestellt und bezahlt, man trinkt aber nur einen Kaffee selbst, der andere geht auf eine Liste für ‘offene, bezahlte Kaffees’ und kann von einem Bedürftigen abgerufen werden.

    b) Internet für Obdachlose: Büros werden aufgerufen, Schilder ins Fenster zu hängen, mit der Aufschrift ‘Hier dürfen Obdachlose kostenlos ins Internet, ich mache solange mal Pause’. Da eh alle Büros Flatrate haben, entstehen keine Zusatzkosten.

    c) Guerilla-Wohnzimmer: Aktivisten schmücken die S-Bahn zum Wohnzimmer und machen so Werbung für Nachhaltige Mobiltät.

    d) Guerilla-Spielplatz: Aktivisten streuen Spielzeuge auf Spielplätzen aus. Motto: Nutzen statt besitzen (alte Eco-Design-Maxime)

    e) Verz*cht: Aktivisten fordern Konsumenten auf, Verz*cht-Aufkleber auf Werbeplakate zu kleben. Motto: Konsumverzicht. Die Nachhaltigkeitsguerilla verzichtet dabei auf den Buchstaben “i”.

    f) Werbung für Produkte, die es nicht gibt, aber geben sollte. Wir machen Werbung für ein ökologisches Produkt, welches es noch nicht gibt. Dadurch, dass der Konsument, der die Werbung überall gesehen hat, das Produkt fordert, ist der Produzent mehr oder weniger gezwungen, das Produkt herzustellen (market-pull)

Beteiligte Sprecher

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